Da ich am Freitag mehr oder weniger am Harz vorbei gefahren bin, habe ich einen kleinen Abstecher zum Brocken eingeschoben. Die Wetteraussicht war schön schlecht: Minusgrade, Nebel, Wind und sogar leichter Regen war vorhergesagt.

Da es zeitmässig knapp war sollte es nur die kurze Tour vom Westharz werden. Als ich von Bad Harzburg hochfuhr war das Wetter schon ordentlich eklig. Die Nebelschwaden wabberten über die Fahrbahn und die Temperaturen waren bereits im Negativen … sehr schön.
Kurz vor Torfhaus rissen die Wolken dann plötzlich auf und die Sonne lachte mir entgegen. Mmmh, schlechtes Wetter stelle ich mir anders vor. Na zumindest war es noch kalt.

Kurz hinter Torfhaus wurde dann auf einem kostenlosen Parkplatz geparkt. Nachdem die Wanderklamotten angelegt waren ging es los.
Auf den ersten Metern zeigte sich bereits, dass der Untergrund eher mäßig zu laufen ist. Der Weg war von einer rutschigen Eisschicht überzogen was das Laufen … ich sag mal interessant machte.
Der blaue Himmel und die vereisten Bäume entschädigten aber für die Rutscherei.




An den Stellen, an den die Bäumer weniger wurden konnte die Sonne das Eis von den Wegen vertreiben, was das Laufen um einiges einfacher machte.
Interessant war noch einmal der Anstieg hoch zum neuen Goetheweg, der stellenweise ziemlich vereist war. Ab da geht es ja relativ flach weiter und man ist zügig auf dem Gipfel.

Auf dem Gipfel hatte man aufgrund des guten Wetters einen tollen Ausblick auf die tieferliegenden Wolken.

Panoramablick vom Brocken

Da es oben wie immer recht windig war ging es auch bald wieder nach unten.

Auf dem Rückweg neben den Schienen auf dem Goetheweg kam mir auf halber Strecke plötzlich ein Auto entgegen!!?! Das habe ich auch noch nie erlebt, zumal es kein Forstfahrzeug oder Behördenfahrzeug war. Vielmehr fuhr eine Familie aus LDS mit ihrem Seat gemütlich den vereisten Wanderweg entlang.

Mit jedem Meter wurde es nun dunkler und dunkler. Bis zum Parkplatz war es dann fast schwarz, ging aber gerade noch ohne Stirnlampe.