Nachdem wir letzte Woche bereits eine Tour bei besten Schneebedingungen gemachte hatten wollten wir die Schneesituation im Harz für eine weitere Tour nutzen. Da es im Laufe der Woche nur wenig geschneit hatte, galt es Wege zu finden, die nur wenig belaufen sind. Denn um auf fest getretenen Wegen zu laufen brauch ich keine Schneeschuhe.
Für die heutige Tour suchten wir uns Schierke als Startpunkt aus. Da wir früh genug da waren hatten wir sogar noch freie Parkplatzwahl. Auf den ersten Metern sah die Schneelage auch schon vielversprechend aus.

Es war den Wegen aber deutlich anzumerken, dass es nur wenig geschneit hatte und viele Leute unterwegs gewesen waren. Tiefer Schnee war nur abseits des Weges zu finden. Unser Weg führte zunächst über den leider viel belaufenen Pfarrstieg in Richtung Glashüttenweg. Kurz vor Erreichen des Glashüttenweges bogen wir kurz vom Pfarrstieg ab, um einen wunderbar zugeschneiten Umweg zu laufen.

kleines Wettrennen

Weiter ging es dann auf dem Glashüttenweg in Richtung Westen bis zum nächsten Abzweig, den Brocken immer fest im Blick. Über den Höllenstieg ging es dann in Richtung Forstmeister-Sietz-Weg weiter. Ab hier war der Weg dann wie erhofft kaum belaufen und daher noch ordentlich zugeschneit. Da es auch noch bergab ging war es eine reine Freude hier entlang zu schweben.

Über den Glashüttenweg sollte es dann weiter in Richtung Erdbeerkopf gehen. Als wir den Jakosbruch erreichten, erwartetete uns eine herrliche unverspurte Schneelandschaft in herrlichem Sonnenschein. Am liebsten hätten wir hier alls zerspurt aber, es war einfach zuviel.

Auf dem Rückweg stand nun noch der Erdbeerkopf oder vielmehr der Skihang am Erdbeerkopf auf dem Plan. Also ging es noch einmal steil nach oben auf den Erdbeerkopf. Oben angekommen erwies sich dies als sehr gute Entscheidung. Den Skihang hatten bisher nur ein paar Snowboarder mit Spuren versehen … also noch genug frischer Schnee für uns.


Vom Fuß des Skihanges ging es dann wieder nach Schierke zurück. Beim Kreuzen der Bahnschienen hatten wir Glück, just in diesem Moment kam Die Schmalspurbahn angefahren. Somit wurde noch schnell das obligatorische Foto geschossen.

Kurz darauf war unsere Tour dann auch beendet und wir standen wieder am Parkplatz in Schierke.