Nachdem am 1. November bereits eine erste Variante einer großen Stiegentour im Gebiet Schrammsteine / Affensteine gegangen wurde sollte diese nun noch erweitert werden. Also mehr Strecke, mehr Höhenmeter aber vor allem mehr Stiegen / Steige. Die große Stiegentour in Variante 2 ist also für diejenigen die es wirklich wissen wollen. Folgende Stiege / Steige / Kletterstellen sind dabei:

  • Zwillingsstiege
  • Wolfsstiege
  • Häntzschelstiege
  • Wolfsfalle
  • Steig zum Frienstein
  • Steig von der Winterbergspitze zum Königsweg
  • Stiege Königsweg => unterer Fremdenweg
  • Lehnsteig
  • Rübezahlstiege
  • Heilige Stiege
  • Rotkehlchenstiege
  • Starke Stiege
  • Jägersteig
  • Schrammsteinegratweg
  • Wildschützensteig
  • Schrammsteine
  • Mittelwinkel
  • Schwarzes Loch
  • Zurückesteig
  • kleine Domstiege
  • Domstiege
  • Reitsteig
  • Wilde Hölle

In Summe also satte 23 Stiegen / Steige / Kletterstellen!
Dadurch etwas über 28km Laufstrecke und ca. 3700Hm  in Auf- und Abstieg!

Da die Tage Ende Dezember ziemlich kurz sind, galt es früh zu starten. Mit dem Morgengrauen ging es kurz vor halb 8 los.

um die Uhrzeit parkt man ganz allein

um die Uhrzeit parkt man ganz allein

Zuerst ging es am Bloßstock vorbei zur Zwillingsstiege.

Zwillingsstiege

Zwillingsstiege

Anschließend ging es über die Affensteinpromenade weiter zur Wolfsstiege. Die Wolfsstieg war aufgrund des Regens in den Tagen zuvor ziemlich glitschig und stellenweise nur auf allen Vieren zu bewältigen.

Affensteinpromenade

Affensteinpromenade

Auf dem Königsweg angekommen geht es zurück zum Bloßstock und hinauf zur Häntzschelstiege. Während man hier, vor allem an Wochenenden mit gutem Wetter, gerne mal wartet, weil sich die Massen stauen, war dieses Mal keine Menschenseele zu sehen … sehr schön.

Keiner vor mir ...

Keiner vor mir …

... Keiner hinter mir.

… Keiner hinter mir.

Oben angekommen, ging es das Lange Horn entlang und über die Wolfsfalle erneut hinunter zu Königsweg. Dieses Mal allerdings in die andere Richtung – zum Frienstein.

hier lag im November noch so viel Laub, das keine Klammer ersichtlich war.

hier lag im November noch so viel Laub, das keine Klammer ersichtlich war.

Am Abzweig angekommen ging es über die vielen Treppen wieder hinauf zum Frienstein. Oben angekommen wurde der Abzweig zur Idagrotte links liegen gelassen. Aufgrund der langen Tour war leider keine Zeit für solche Spielereien.

Aufstieg zum Frienstein

Aufstieg zum Frienstein

der weitere Weg war durchaus schlammig

der weitere Weg war durchaus schlammig

Am Ende des Weges ging es wieder hinunter zum Königsweg.

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Der Abzweig hoch zum Fremdenweg hat uns das letzte Mal viel Sucherei beschehrt. Dieses Mal ging alles glatt und der Weg konnte sofort gefunden werden.

Kletterstelle hoch zum Fremdenweg

Kletterstelle hoch zum Fremdenweg

Oben angekommen ging es weiter zum Lehnsteig und diesen wieder hinunter. An dieser Stelle war es dann auch, wo mir die erste Person an diesem Tag begegnete. Ich war also anscheinend doch nicht allein hier unterwegs. Auch wenn es bisher diesen Anschein erweckt hat.

Den Lehnsteig wieder hinunter

Den Lehnsteig wieder hinunter

Um etwas Wegstrecke zu sparen und nicht den längeren Weg über den Heringsgrund gehen zu müssen, wurde die kurze Variante gewählt und direkt vom Lehnsteig in Richtung Rübezahlstiege gegangen. An der Rübezahlstiege waren dann plötzlich mehrere Gruppen zu sehen, die sich auf den Aufstieg vorbereiteten. Dadurch staute es etwas, was mir jedoch die Zeit gab eine erste kleine Pause einzulegen.

Rückstau in der Rübezahlstiege

Rückstau in der Rübezahlstiege

Nachdem die Rübezahlstiege geschafft war ging es die Heilige Stiege wieder hinunter und weiter zur Rotkehlchenstiege.

Viele Stiefen hinunter

Viele Stiefen hinunter

Rotkehlchenstiege wieder hinauf

Rotkehlchenstiege wieder hinauf

Um weiter zur starken Stiege zu kommen musste die Rotkehlchenstiege wieder ein paar Meter hinab gestiegen werden. Ab da ging es dann über den unteren Terassenweg weiter. Dies ist einer der schönsten Wege, da schön ausgesetzt und mit vielen schönen Aussichten.

Am Ende des unteren Terassenweges - die starke Stiege

Am Ende des unteren Terassenweges – die starke Stiege

Starke Stiege von oben

Starke Stiege von oben

Oben angekommen ging es weiter in Richtung Schrammsteine. Allerdings liegen vorher noch zwei Stiegen, die wir natürlich nicht verpassen wollen.

Jägersteig runter

Jägersteig runter

Wildschützensteig wieder hinauf

Wildschützensteig wieder hinauf

Am Wildschützensteig haben sich dann die ersten Ermüdungserscheinungen bemerkbar gemacht. Was auch daran lag, das ich seit früh erst eine kurze Pause gemacht hatte um einen Happen zu Essen.

Nach dem Wildschützensteig wurde ging es noch kurz hoch zu den Schrammsteinen und anschließend über den Mittelwinkel wieder hinab. Auf dem Weg zum schwarzen Loch stand dann noch ein nettes Fahrzeug, was die Waldarbeiter dort geparkt hatten.

Waldarbeiter haben coole Spielzeuge

Waldarbeiter haben coole Spielzeuge

Das schwarze Loch ging es hinauf zum Zurückesteig.

Schwarzes Loch

Schwarzes Loch

Zurückesteig

Zurückesteig

Weiter ging es zur kleinen Domstiege und diese hinab.

Kleine Domstiege

Kleine Domstiege

23482265443_3e9a978543_kAnschließend wieder bergauf und zwischen Domwächter und Dompfeiler hindurch. Hier habe ich irgendwie den Abzweig verpasst und bin unterhalb des Dompfeilers weiter gegangen. Dies hätte auch fast geklappt, wäre da am Ende nicht die etwa 4m hohe nasse und glatte Felswand gewesen die zwischen mir und dem weiter unten verlaufenden Weg stand. Da in dieser Ecke keine Menschenseel zu sehen war und es auch langsam anfing dunkel zu werden, bin ich auf Nummer sicher gegangen. Also zurück und den Abzweig gesucht. Dieser war dann auch schnell gefunden und es konnte weitergehen zur Domstiege.

Dies ist der verpasst Abstieg. Von oben leider total unscheinbar.

Dies ist der verpasst Abstieg. Von oben leider total unscheinbar.

Domstiege

Domstiege

Nach der Domstiege stand nur noch die Wilde Hölle auf dem Plan. Unterdesssen war es  bereits so dunkel, dass ohne Licht kaum noch was zu sehen war. Also die Stirnlampe aufgesetzt und die Wilde Hölle hinab.

In Wirklichkeit war es hier bereits dunkel

In Wirklichkeit war es hier bereits dunkel

Der Rest des Weges ist unspektakulär und verläuft auf breiten Forstwegen zurück zum Parkplatz. Bei der schlechten Sicht keine schlechte Variante.

Nach 9,5h war der Parkplatz erreicht und eine coole aber ziemlich anstrengende Tour nahm ihr Ende. mal schauen ob sich die Tour im nächsten Jahr noch ausbauen lässt. Ein paar Stiegen gibt es ja in diesem Gebiet noch. Irgendwie gibt es sicher eine Möglichkeit diese noch sinnvoll zu integrieren.

GPX-Track zum Nachlaufen: Track 29.12.2015