Was macht man, wenn das Wetter über den Jahreswechsel so warm ist? Genau, man geht wandern.

Diesesmal galt zwei Sächsische-Schweiz-Neulingen die Gegend schmackhaft zu machen. Es musst also eine Strecke her, die möglichst interessante Stiegen enthält und trotzdem nicht zu lang ist. Herausgekommen ist eine Tour mit folgenden Stiegen:

  • Zwillingsstiege
  • Wolfsfalle
  • Häntzschelstiege
  • Rotkehlchenstiege
  • Starke Stiege
  • Wilde Hölle

Das ganze verpackt auf anfängerfreundliche 13km.

Ein Punkt der etwas Unsicherheit reinbrachte war die Wetterlage. Im Gegensatz zur Woche zuvor (Große Stiegetour Variante #2) ist es kälter gworden und die Temperaturen lagen leicht unter 0. Eigentlich nicht weiter schlimm, aber es bestand die Befürchtung, das die Stiegen vereist oder zumindest verschneit sein könnten und wir nicht alles gehen können, was im angedacht war.

Der Start der Tour war wie schon so oft der Parkplatz Beuthefall. Von dort ging zunächst zur Zwillingsstiege. Es lag zwar leichter Schnee in der Stiege, aber alles hielt sich soweit in Grenzen, dass man mit gutem Gewisssen klettern konnte.

Einstieg in die nur leicht verschneite Zwillingsstiege

Einstieg in die nur leicht verschneite Zwillingsstiege

Nach der Zwillingsstiege gin es obere Affenpromenade weiter in Richtung Wolfsfalle.

verschneite Affenpromenade

verschneite Affenpromenade

Nachdem die Wolfsfalle durchstiegen war ging es am Blockstoß zurück in Richtung Häntzschelstiege. An der Häntzschelstiege angekommen gab es eine angenehme Überraschung. Obwohl es ein Sonntag war, war so gut wie niemand dort. Also kein Vergleich mit dem wochenendlichen Ansturm im Sommer.

Mit Vorsicht aufgrund der einzelnen verschneiten Stellen konnte die Häntzschelstiege problemlos erklommen werden.

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Der Teil nach dem Ausstieg aus der Häntzschelstiege erwies sich als ziemlich tricky. Die Felsen waren alle vereist, was es schwierig machte, von einer Felskuppe zur anderen zu kommen.

Anschließend ging es weiter in Richtung Rotkehlchenstiege und dann weiter auf den unteren Terassenweg.

Rotkehlchenstiege von oben

Rotkehlchenstiege von oben

mit vorsichtigem Schritt den verschneiten unteren Terassenweg entlang

mit vorsichtigem Schritt den verschneiten unteren Terassenweg entlang

Der Weg endet dann vor einer Felswand, in der sich erst auf den zweiten Blick der Ausstieg über die Starke Stiege abzeichnet. Hier hielten sich Schnee und Eis in Grenzen, so dass die Starke Stiege relativ gefahrlos erklommen werden konnte.

Steil nach oben in der starken Stiege

Steil nach oben in der starken Stiege

Anschließend ging es über den Zurückesteig weiter in Richtung Wilde Hölle, um dann zum Parkplatz Beuthenfall abzusteigen. Es stellte sich heraus, das die Tourlänge gut bemessen war. Auf dem Zurückesteig zeichneten sich die ersten Ermüdungserscheinung bei den Novizen ab. Gut das wir nur noch durch die Wilde Hölle bergab mussten.

entspannter Weg zurück

entspannter Weg zurück

GPX-Track zum Nachlaufen: Track_2016-01-03